Fachanlage Justiz bedienen

Elektronische Schließfächer

Geplant, installiert und gewartet von Datasec

Flexibel, aufgeräumt, modern

RFID-gestützte Fachanlagen, von Datasec auf Ihre Abläufe eingerichtet

Wer hat das Gerät zuletzt gehabt, wann kam es zurück, in welchem Zustand? Sobald mehrere Schichten auf denselben Bestand zugreifen, ist diese Frage per Ausgabebuch nicht mehr sauber zu beantworten. proxSafe® übernimmt die Übergabesteuerung: Jede Entnahme und jede Rückgabe an der Fachanlage wird automatisch erfasst, Zugriff erhält nur, wer berechtigt ist — per PIN, ISO-Karte, QR-Code oder Fingerabdruck. Je nach Einsatz dient dieselbe Anlage als Schließfachschrank für Arbeitsmittel und Waffen, als Schlüsselkasten oder als Postübergabepunkt.

Wir richten die Anlage nicht nur ein, sondern bilden Ihre Berechtigungslogik darin ab: welche Schicht auf welches Fach zugreift, welche Übergaben quittiert werden müssen, welche Berichte Ihre Leitung braucht. Verwaltet wird das anschließend über Commander Connect — von Ihren Leuten, ohne uns.

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  • Jede Entnahme ist einer Person und einem Zeitpunkt zugeordnet — bei Vorfällen oder Prüfungen liegt der Nachweis vor, statt rekonstruiert zu werden
  • Ausgabe rund um die Uhr ohne besetzten Ausgabepunkt: Bedienstete greifen beim Schichtwechsel selbst zu, ohne Wartezeit an der Wache
  • Berechtigungen werden zentral geändert statt Schlüssel eingesammelt — ausgeschiedene Mitarbeiter verlieren den Zugriff sofort
  • Nutzung der bereits vorhandenen Ausweise, sofern die Zutrittstechnik es zulässt — kein zweiter Kartensatz, keine Parallelverwaltung
  • Wir bauen im laufenden Anstaltsbetrieb ein und übernehmen Abstimmung, Montage und Wartung — ohne Schnittstelle zwischen Hersteller und Handwerk
Fachanlage Justiz bedienen
Aufbewahrung Tablet
Eingabe im Bedienterminal
Raum mit vielen Fachanlagen
Wertsachen verwahren locker

Fachanlagen

Elektronische Schließfachschränke — ausgelegt und installiert von Datasec

locker Slocker Mlocker Llocker F12
Fachanlage S einmal mit und ohne Terminal

locker S

Der locker S ist die kompakte Variante der Serie: Er nimmt bis zu 14 Einzelfächer auf und braucht dafür kaum Wandfläche. Damit passt er dorthin, wo eine Ausgabe gebraucht wird, aber kein Platz für einen Schrank ist — Schleuse, Dienstzimmer, Flur vor dem Bereitschaftsraum.

Verwahrt werden Diensthandys, Tablets, Dokumente und Schlüsselbunde. Bei entsprechender Konfiguration übernimmt der locker S die kontrollierte Schlüsselübergabe komplett.

Wir prüfen vorab Stellfläche, Stromanschluss und Netzanbindung und sagen Ihnen, ob der locker S für Ihre Stückzahlen reicht oder ob die größere Variante sinnvoller ist.

Vorteile:

  • Optionale RFID-Fachüberwachung erkennt, ob das Gerät tatsächlich zurückliegt — nicht nur, dass die Tür wieder zu ist
  • Einzel- oder Mehrfachentnahme: Bei der Schichtübergabe holt eine Person mehrere Geräte in einem Vorgang, ohne sich für jedes neu anzumelden
  • Standalone-Modus mit Backupbatterie — fällt Strom oder Netzwerk aus, läuft Ausgabe und Protokollierung weiter
  • Mechanische Notöffnung als letzte Rückfallebene, wenn die Anlage nicht mehr reagiert
  • Schmale Bauform: nachrüstbar an Stellen, an denen für einen Schrank umgebaut werden müsste
Fachanlage in der Größe M

locker M

Der locker M hat weniger, dafür größere Fächer als der locker S: bis zu 12 Stück, ausgelegt für Laptops, große Tablets und Spezialausrüstung. Dienstwaffen sind hier der Regelfall, nicht die Ausnahme.

Für die automatische Erfassung stehen zwei Wege offen. Geräte mit eigenem RFID-Tag werden bei Entnahme und Rückgabe selbst erkannt. Alles, was sich nicht direkt taggen lässt — Ausrüstung, Waffen, Schlüsselbunde — bekommt einen keyTag-Dongle und ist damit genauso erfassbar.

Welcher Weg für Ihren Bestand der richtige ist, klären wir bei der Aufnahme vor Ort, zusammen mit Stellfläche, Strom und Netzanbindung.

Vorteile:

  • keyTag-Dongle bringt auch Gegenstände ins Protokoll, die sich nicht selbst identifizieren können — Waffen und Ausrüstung laufen im selben Nachweis wie die Diensthandys
  • Optionale RFID-Fachüberwachung erkennt, ob der Gegenstand tatsächlich zurückliegt — nicht nur, dass die Tür wieder zu ist
  • Einzel- oder Mehrfachentnahme: Wer mit mehreren Teilen in den Dienst geht, meldet sich einmal an statt viermal
  • Standalone-Modus mit Backupbatterie — fällt Strom oder Netzwerk aus, laufen Ausgabe und Protokollierung weiter
  • Mechanische Notöffnung als letzte Rückfallebene, wenn die Anlage nicht mehr reagiert
Fachanlagen der Größe L mit 4, 6 und 8 Fächern

locker L

Der locker L ist die größte Variante der Serie. Sie wählen zwischen vier, sechs und acht Fächern — je weniger Fächer, desto höher das einzelne. So richtet sich die Anlage nach dem sperrigsten Teil, das hinein muss, statt umgekehrt.

Typisch sind Werkzeugkoffer aus den Anstaltsbetrieben, Schutz- und Einsatzausrüstung, Testgeräte oder Laptops. In den Werkstätten deckt der locker L damit auch die Werkzeugausgabe ab: Wer welches Teil geholt hat und ob bei Schichtende alles zurück ist, steht im Protokoll statt in der Erinnerung des Werkmeisters.

Erfasst wird per RFID oder — bei Gegenständen ohne eigenes Tag — über einen keyTag-Dongle. Welche Fachaufteilung zu Ihrem Bestand passt, klären wir bei der Aufnahme vor Ort.

Vorteile:

  • Fachhöhe folgt dem Inhalt: vier, sechs oder acht Fächer, statt Ausrüstung in ein Standardmaß zu zwingen
  • Vollzähligkeit bei Schichtende ist eine Abfrage, kein Rundgang — das System weiß, was draußen ist und bei wem
  • keyTag-Dongle bringt auch Koffer und Ausrüstung ins Protokoll, die sich nicht selbst identifizieren können
  • Einzel- oder Mehrfachentnahme: Wer mit mehreren Teilen in den Dienst geht, meldet sich einmal an statt viermal
  • Standalone-Modus mit Backupbatterie — fällt Strom oder Netzwerk aus, laufen Ausgabe und Protokollierung weiter
  • Mechanische Notöffnung als letzte Rückfallebene, wenn die Anlage nicht mehr reagiert
Fachanlage F12 mit 12 Fächern

locker F12

Der locker F 12 hat zwölf hochkant stehende Fächer. Das Format ist auf Geräte zugeschnitten, die aufrecht stehen müssen — Handfunkgeräte mit Antenne, längliche Spezialausrüstung.

Der typische Fall ist der Schichtwechsel: Zwölf Bedienstete brauchen ihr Funkgerät in derselben Viertelstunde. Jedes Fach wird einzeln angesteuert, wer mehrere Teile mitnimmt, öffnet sie in einem Vorgang — es entsteht keine Schlange vor einer Ausgabe.

Optional erfasst die RFID-Fachüberwachung jede Entnahme und Rückgabe automatisch. Ob das für Ihren Gerätebestand sinnvoll ist und wo die Anlage stehen sollte, klären wir bei der Aufnahme vor Ort.

Vorteile:

  • Hochkantfächer nehmen Funkgeräte im Ganzen auf — kein Quetschen, keine abgeknickte Antenne
  • Zwölf Ausgaben am selben Gerät: Der Schichtwechsel läuft parallel statt nacheinander
  • Mehrfachentnahme in einem Vorgang — Funkgerät und Zubehör, eine Anmeldung
  • Optionale RFID-Fachüberwachung erkennt, ob das Gerät tatsächlich zurückliegt — nicht nur, dass die Tür wieder zu ist
  • Standalone-Modus mit Backupbatterie — fällt Strom oder Netzwerk aus, laufen Ausgabe und Protokollierung weiter
  • Mechanische Notöffnung als letzte Rückfallebene, wenn die Anlage nicht mehr reagiert

Bedienterminals

Bedienung leicht gemacht - Kompakt & leistungsstark

C4+C6+
Bedienterminal C4+ neben Zeichnung von locker

C4+

Kompakt und elegant

Das C4+ steuert Schlüsselmanagement-Systeme und elektronische Fachanlagen der locker-Serie. Es ist der Punkt, an dem Ihre Bediensteten mit der Anlage zu tun haben — alles andere läuft im Hintergrund.

Angemeldet wird sich per Transponderkarte oder PIN. Physische Tasten statt Touchscreen: Das Terminal lässt sich mit Handschuhen bedienen, und Display wie Tastatur sind beleuchtet, also auch in einer schwach ausgeleuchteten Schleuse um vier Uhr morgens.

Zur Einrichtung gehört eine Administrator-ID-Karte. Wir konfigurieren das System bei der Inbetriebnahme, richten die erste Rechtestruktur mit Ihnen ein und übergeben die Karte an die von Ihnen benannte Stelle.

Bulletpoints

  • Multitechnologie-Leser: Das Terminal liest die Ausweise, die in Ihrer Anstalt bereits im Umlauf sind — auch wenn mehrere Kartengenerationen parallel laufen
  • Schlüsselrückgabe ohne vorherige Anmeldung über den 125-kHz-Leser: Beim Schichtwechsel entsteht keine Schlange, weil das Zurückgeben kein Anmeldevorgang mehr ist
  • Beleuchtete Tasten und Display — bedienbar bei Nacht und mit Handschuhen, ohne Blick auf ein spiegelndes Touchfeld
  • Powermanagement hält das Terminal im Batteriebetrieb länger arbeitsfähig, wenn der Strom ausfällt
  • Bedienung in wenigen Schritten, damit auch Kollegen aus anderen Bereichen die Anlage ohne Einweisung benutzen können
Bedienterminal C6+ neben Zeichnung von locker

C6+

Das C6+ führt über ein farbiges 5,7-Zoll-Touchdisplay durch den Vorgang. Statt einer Textzeile sieht der Nutzer grafisch, welches Fach geöffnet wird — das zahlt sich bei großen Anlagen aus, in denen man ohne Anzeige suchen müsste.

Das Display stellt beliebige Schriftzeichen dar. Die Benutzerführung lässt sich damit auch in Sprachen ausgeben, die nicht das lateinische Alphabet verwenden — relevant überall dort, wo nicht nur deutschsprachige Bedienstete an der Anlage stehen.

Angemeldet wird sich per Transponderkarte oder PIN; mit dem optionalen Multitechnologie-Leser auch mit den Zugangskarten, die in Ihrer Anstalt bereits im Umlauf sind. Das Terminal arbeitet im Netzwerk und bei Bedarf eigenständig weiter. Wir konfigurieren es bei der Inbetriebnahme, richten die Rechtestruktur mit Ihnen ein und übergeben die Administrator-ID-Karte an die von Ihnen benannte Stelle.

Bulletpoints

  • Grafische Führung zum richtigen Fach — bei Anlagen mit vielen Fächern muss niemand suchen oder Nummern abgleichen
  • Bedienoberfläche in beliebigen Schriftzeichen, auch kyrillisch, türkisch oder arabisch — Bedienfehler durch Sprachbarriere entfallen
  • Multitechnologie-Leser (optional) für die vorhandenen Ausweise, auch bei gemischtem Kartenbestand
  • Arbeitet im Netzwerk und im Standalone-Betrieb — fällt die Verbindung aus, läuft die Ausgabe weiter
  • Ein Terminal für Schlüsselmanagement und Fachanlagen: eine Bedienlogik statt zwei

Anwendungen und Vorteile unserer Lösung

RFID-Chip an Pistole für automatisches Tracking

Genauigkeit durch RFID-Erfassung

Die Anlage weiß, was im Fach liegt — nicht nur, dass die Tür zu ist

Eine Fachanlage ohne Objekterfassung protokolliert Türen. Sie hält fest, wer wann geöffnet hat — nicht, ob der Gegenstand tatsächlich zurückgekommen ist. Bei einer Dienstwaffe ist das der entscheidende Unterschied.

Mit RFID wird der Gegenstand selbst erfasst. Dafür gibt es zwei Wege: Ein keyTag-Dongle wird am Gerät befestigt und im Fach in einen Steckplatz gesteckt — Einstecken und Herausziehen erzeugen den Protokolleintrag. Oder der RFID-Chip sitzt im Gehäuse des Geräts und wird von einer angepassten Fachaufnahme gelesen.

Ob sich ein Gegenstand direkt taggen lässt, ist nicht nur eine technische Frage. Bei Dienstwaffen und zugelassener Ausrüstung sprechen Zulassung und Gewährleistung meist dagegen — hier ist der keyTag der richtige Weg. Wir klären das bei der Aufnahme für jede Gerätegruppe einzeln, bevor etwas verbaut wird.

Über das flex-ID-Konzept werden die gängigen RFID-Frequenzen unterstützt. Gegenstände, die bereits getaggt sind, lassen sich in der Regel weiterverwenden.

Funkgerät wird aus locker entnommen

Gesteuerte Ausgabe

Gleichmäßige Auslastung statt Lieblingsgerät

Ohne Steuerung greift jeder zum vordersten Fach. Ein Teil des Bestands ist nach zwei Jahren verschlissen, der Rest fast neu — und ersetzt werden muss trotzdem alles zur selben Zeit.

In Commander Connect legen Sie fest, in welcher Reihenfolge ausgegeben wird. Üblich ist die Regel „am längsten nicht benutzt zuerst": Die Anlage gibt das Gerät heraus, das am seltensten im Einsatz war. Der Bestand nutzt sich gleichmäßig ab, und bei Funkgeräten ist das ausgegebene Gerät zugleich das mit der längsten Standzeit am Ladepunkt.

Die Ausgaberegel lässt sich je Gerätegruppe unterschiedlich setzen. Wir richten sie bei der Inbetriebnahme mit Ihnen ein und passen sie an, wenn sich der Bestand ändert.

Depot Schränke in einer Lobby

Der Depot-Modus

Fächer zur freien Nutzung — für Besucher, externe Dienstleister und private Gegenstände

Jeder locker lässt sich auch als Depot betreiben. Dann ist er keiner Person fest zugeordnet: Der Nutzer wählt selbst ein freies Fach, legt ab, vergibt eine PIN oder nutzt seine Karte — und das Fach ist wieder frei, sobald er seine Sachen abgeholt hat.

In der Anstalt ist das der Fall an der Pforte und im Besucherzentrum. Handys, Schlüssel und Taschen müssen abgegeben werden, bevor jemand in den Vollzugsbereich geht. Übernimmt das ein Bediensteter, kostet es bei jedem Besuchstermin Zeit und wirft die Frage auf, wer für die Sachen haftet. Im Depot-Modus legt der Besucher selbst ab, und niemand von Ihrem Personal fasst fremdes Eigentum an.

Dasselbe gilt für externe Handwerker und Dienstleister — und für Bedienstete, die ihr privates Handy vor Dienstbeginn ablegen.

Ob eine Anlage im Depot-Modus, als Ausgabesystem oder gemischt läuft, entscheiden Sie; wir richten es bei der Inbetriebnahme ein.

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